Fritz Theodor Epstein-Preis

Der Epstein-Preis wird vom VOH zweijährlich als Auszeichnung für hervorragende Dissertationen oder Erstlingsarbeiten aus dem Gesamtbereich der Osteuropäischen Geschichte (inklusive Ostmitteleuropa und Südosteuropa) vergeben. Es werden Arbeiten prämiert, die innovativ, empirisch gesättigt und methodisch-theoretisch reflektiert sowie in einer gut lesbaren, präzisen Sprache (in der Regel Deutsch) verfasst sind.

 

Der Preis ist nach dem deutschen Osteuropahistoriker Fritz Theodor Epstein (1898-1979) benannt, der 1933 aufgrund seiner jüdischen Abstammung aus Deutschland über England in die USA emigrieren musste und dort bis 1969 die Geschichte Russlands lehrte.

 

Bewerberinnen und Bewerber für die Auszeichnung können nur von Mitgliedern des VOH vorgeschlagen werden. Die Bewerbungsfristen werden jeweils über die Website und den Email-Verteiler des Verbandes bekannt gegeben. 

 

Epstein-Preisträger seit 2016

36. Mitgliederversammlung (Februar 2016) an Ivo Mijnssen, Basel, für die Dissertation „Memorial Landscapes in the Postwar Generation. The Soviet Hero-Cities of Tula and Novorossiysk in the Brezhnev Era” und Ulrich Hofmeister, Wien, für die Dissertation „Die Bürde des Weißen Zaren. Russische Vorstellungen einer imperialen Zivilisierungsmission in Zentralasien“ (verliehen am 21. September 2016 auf dem 51. Historikertag in Hamburg).

(Bild v.l.n.r.: Dr. Ivo Mijnssen, Dr. Ulrich Hofmeister, Prof. Dr. Tanja Tönsmeyer, Prof. Dr. Julia Obertreis)

34. Mitgliederversammlung (Februar 2014) an Gregor Feindt, Bonn, für die Dissertation „Auf der Suche nach politischer Gemeinschaft. Oppositionelles Denken zur Nation im ostmitteleuropäischen Samizdat” (verliehen am 24. September 2014 auf dem 50. Historikertag in Göttingen).

Hier finden Sie eine Liste mit den Preisträgern von 1986-2012.
Preisträger des Epstein-Preises.pdf
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