Fritz Theodor Epstein-Preis

Fritz Theodor Epstein-Preis des VOH

 

Der Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V. (VOH) vergibt alle zwei Jahre den Fritz T. Epstein-Preis als Auszeichnung für hervorragende Dissertationen, die sich auf den Untersuchungsbereich der Osteuropäischen Geschichte beziehen. Der VOH zeichnet in deutscher und englischer Sprache verfasste Arbeiten aus dem deutschsprachigen Raum oder von deutschsprachigen jungen Wissenschaftler:innen aus, die innovativ, empirisch gesättigt und methodisch-theoretisch reflektiert sowie in einer gut lesbaren, präzisen Sprache verfasst sind.

 

Der Preis ist nach dem deutschen Osteuropahistoriker Fritz Theodor Epstein (1898-1979) benannt, der 1933 aufgrund seiner jüdischen Abstammung aus Deutschland über England in die USA emigrieren musste und dort bis 1969 die Geschichte Russlands lehrte.

Von Juli 2026 bis zum 31. Oktober 2026 können Dissertationen vorgeschlagen werden, die seit September 2024 verteidigt wurden.

 

Bewerberinnen und Bewerber für die Auszeichnung können nur von Mitgliedern des VOH vorgeschlagen werden. Die vorschlagenden Mitglieder werden gebeten, das Dissertationsmanuskript, die Gutachten zur Dissertation sowie ein CV des/der Bewerbers/Bewerberin bis zum 31. Oktober 2026 unter der

Emailadresse: epstein@osteuropa-historiker.de einzureichen.

 

Kontakt und Einreichen des Vorschlags unter: epstein@osteuropa-historiker.de

 

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Heidi Hein-Kircher, Martin-Opitz-Bibliothek Herne und Ruhr-Universität Bochum: heidi.hein-kircher@rub.de

Prof. Dr. Martin Aust, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Univ. Bonn: martin.aust@uni-bonn.de

 

 

 

Epstein-Preisträger seit 2016

44. Mitgliederversammlung (2025) für die Jahre 2022-2024 an Jonas Löffler (Köln) für seine Dissertation zu "Sounds of Empire. Musical Change in Tiflis/Tbilisi between 1880 and 1917“ sowie an Kai Willms (Basel) für seine Arbeit zu "Transkulturelles Wissen im Ost-West-Konflikt: Das polnische Exil und die amerikanische Osteuropaforschung, 1939–1989" vergeben (verliehen auf dem 55. Tag der Geschichtswissenschaft (vormals: Historikertag) am 17.9.2025 in Bonn). 

 

42. Mitgliederversammlung (2023) für die Jahre 2020 - 2022 an Acelya Bakir (Düsseldorf) für die Arbeit Sehen, Hören, Mitmachen: Die mediale Inszenierung der Moskauer Schauprozesse und die Mobilisierungskampagnen in der Sowjetunion, 1936-1938", Paula Oppermann (Glasgow) für die Arbeit Changing Contexts, One Agenda. Latvia's Fascist Pērkonkrusts from Inter- to Post-war" sowie Martin Rohde (Innsbruck) für die Arbeit 'Nationale Wissenschaft' zwischen den Imperien. Die Ševčenko-Gesellschaft der Wissenschaft, 1892-1918" (verliehen auf dem 54. Deutschen Historikertagam 20. September 2023 in Leipzig).

40. Mitgliederversammlung (Februar 2020) an Markus Nesselrodt (Frankfurt/Oder) für die Dissertation „Der Vernichtung entkommen: Erfahrungen polnischer Juden in der Sowjetunion, 1939–1946“ sowie an Alexa von Winning (Tübingen) für die Dissertation „Leaving Home: The Noble Family, Imperial Russia, and Global Orthodoxy, 1855-1936”. (wegen der Covid19-Pandemie wurde der Preis während der digitalen Mitgliederversammlung des VOH 2021 verliehen).

38. Mitgliederversammlung (Februar 2018) an Justyna Turkowska, Gießen, für die Dissertation "Der kranke Rand des Reiches: Sozialhygiene, Moral und Nation in der Provinz Posen um die Jahrhundertwende" (verliehen am 26. September 2018 auf dem 52. Historikertag in Münster).

36. Mitgliederversammlung (Februar 2016) an Ivo Mijnssen, Basel, für die Dissertation „Memorial Landscapes in the Postwar Generation. The Soviet Hero-Cities of Tula and Novorossiysk in the Brezhnev Era” und Ulrich Hofmeister, Wien, für die Dissertation „Die Bürde des Weißen Zaren. Russische Vorstellungen einer imperialen Zivilisierungsmission in Zentralasien“ (verliehen am 21. September 2016 auf dem 51. Historikertag in Hamburg).

(Bild v.l.n.r.: Dr. Ivo Mijnssen, Dr. Ulrich Hofmeister, Prof. Dr. Tanja Tönsmeyer, Prof. Dr. Julia Obertreis).

34. Mitgliederversammlung (Februar 2014) an Gregor Feindt, Bonn, für die Dissertation „Auf der Suche nach politischer Gemeinschaft. Oppositionelles Denken zur Nation im ostmitteleuropäischen Samizdat” (verliehen am 24. September 2014 auf dem 50. Historikertag in Göttingen).

Hier finden Sie eine Liste mit den Preisträgern von 1986-2023.
Preisträger des Epstein.pdf
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